Aktuelles

Ausfall der telefonischen Sprechstunde am 20.05.22

Die telefonische Sprechstunde am Freitag, den 20.05.22 muss leider ausfallen. Sie erreichen uns ganz regulär wieder am 23.05.22 von 9.00 bis 12.00 Uhr. Außerhalb der Sprechzeiten können Sie uns auch eine Email unter hebammenzentrale[at]hdf-braunschweig.de schreiben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

Zahlreiche Informationen und unsere Suchmaschine für die Hebammen- und Kurssuche stehen Ihnen jederzeit auf dieser Website zur Verfügung.

Weltwoche der Geburt in Wolfsburg

In diesem Jahr findet zum zweiten Mal eine Weltwoche der Geburt in Wolfsburg statt. Mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen im Stadtgebiet soll vom 16.05 – 20.05.2022 auf diese besondere Zeit aufmerksam gemacht werden.

Das Programmheft sowie alle Informationen zur Anmeldungen finden Sie hier: www.wolfsburg.de/weltgeburtswoche

Die Weltwoche der Geburt wurde 2004 durch das European Network of Childbirth Associations (ENCA) ins Leben gerufen. Weltweit finden seitdem in einer Woche im Mai Veranstaltungen statt, mit dem Ziel eine sanſte und respektierte Geburt zu fördern.

 

Petition: Wohnortnahe Geburtshilfe in Niedersachsen

Die Geburt ist der häufigste Grund, warum Menschen in Deutschland ein Krankenhaus aufsuchen. In den meisten Fällen verläuft eine Geburt ohne Komplikationen. Sie kann aber auch so dringend werden wie z.B. ein Herzinfarkt. Dann bleibt keine Zeit mehr, um 45 Minuten in die nächste Klinik zu fahren.

In den letzten sieben Jahren schlossen 20 Kreißsäle in Niedersachsen. Dies führt zu einer fehlenden wohnortnahen Versorgung sowie zu einer Überlastung der anderen Kreißsäle. Hebammen und Geburtshelfer arbeiten immer mehr am Limit.

Während die Innere Medizin und die Chirurgie innerhalb von 30 Minuten erreichbar sein müssen, gilt dies für die Geburtshilfe noch immer nicht.

"Familien in Niedersachsen haben ein Recht auf wohnortnahe und sichere geburtshilfliche Versorgung. Daher muss die Geburtshilfe unbedingt als Teil der Grundversorgung gesetzlich verankert werden."

Diese Forderung ist Teil der Petition von Hilke Schauland. Bitte unterzeichnen Sie diese, damit auch unsere Enkel und Urenkel sicher geboren werden können.

Sie finden die Petition hier:

www.change.org/p/wir-fordern-wohnortnahe-geburtshilfe-in-niedersachsen?redirect=false

Herzlichen Glückwunsch zum Internationalen Hebammentag

Am 5. Mai 2022 ist Internationaler Hebammentag! Wir gratulieren allen Hebammen und möchten Ihnen für Ihre wichtige Arbeit danken.

Seit 1991 wird dieser Tag jährlich begangen, um auf die Bedeutung und die oft schwierige Situation des Hebammenberufs aufmerksam zu machen. Der Aktionstag soll aber auch auf die unzureichende Hebammenhilfe weltweit hinweisen.

In der Schwangerschaft, während der Geburt, im Wochenbett und in der gesamten Stillzeit sind Hebammen eine unschätzbare Hilfe für Frauen und Familien. Leider findet auch in Deutschland nicht jede Familie eine Hebamme.

 

Neue Internetplattform HEDI

Das neue digitale Angebot HEDI vernetzt Schwangere und junge Eltern mit Hebammen, Gynäkolog*innen, Kinderärzt*innen und sozialen Anlaufstellen in Südniedersachsen. Die kostenlose und mobil optimierte Web-Plattform beantwortet wichtige Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt in mehr als 160 Artikeln und bietet 300 relevante Kontakte in Südniedersachsen an. Neben Deutsch, Englisch, Französisch und Persisch stehen die Informationen ab sofort auch auf Ukrainisch zur Verfügung.

HEDI finden Sie hier

Die Plattform HEDI wird weiterentwickelt und soll zukünftig auch Informationen und Kontaktadressen aus weiteren Landkreisen und Regionen anbieten.

Aktuelle Sprechzeiten

Mittlerweile ist unser Büro mit einer neuen Kollegin besetzt. Hebamme Henriette Wolff wird Ihnen gerne zum Thema Hebammenhilfe Fragen beantworten und auf der Suche nach einer Hebamme unterstützen.

Unsere aktuellen telefonischen Sprechzeiten sind:

Montag: 9.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag: 9.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag: 9.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 19.00 Uhr

Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr

Die Hebammenzentrale in neuer Trägerschaft

Ab dem 1. März 2022 wechselt die Hebammenzentrale als kostenfreies Angebot im Auftrag der Stadt Braunschweig in eine neue Trägerschaft. Wir, die Haus der Familie GmbH, werden ab sofort die Hebammenzentrale betreuen.
Das Haus der Familie ist mit seinem Bildungsangebot und seinen Erfahrungen für (werdende) Eltern, Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen seit über 70 Jahren in der Stadt Braunschweig fest verwurzelt. Als gemeinnützig anerkannte Familienbildungsstätte - seit April 2005 eine Tochtergesellschaft der Volkshochschule Braunschweig GmbH - erfüllt das Haus seine familienpädagogischen Aufgaben.

Vor genau einem Jahr ist die Hebammenzentrale in der Trägerschaft von pro familia an den Start gegangen und hat es geschafft, eine wertvolle Plattform für schwangere, unversorgte Frauen und für Hebammen mit ihren Leistungen zu schaffen. Wir danken pro familia für die bislang erbrachte wertvolle Aufbauarbeit der Hebammenzentrale.

Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19

Die vom Bundestag beschlossene Impfpflicht wird u.a. auch Hebammen, sowohl in Geburtseinrichtungen als auch in freiberuflicher Tätigkeit, betreffen. Arbeitsrechtlich wirft das Gesetz noch viele Fragen auf, die im Detail geklärt werden müssen. Die Rechtsstelle des Deutschen Hebammenverbandes führt zu diesem finalen Gesetzestext derzeit eine juristische Prüfung durch, die auf die wichtigsten Punkte eingeht und Auswirkungen benennt.

Weitere Informationen hier:

https://www.hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2021/12/17/artikel/gesetz-zur-staerkung-der-impfpraevention-gegen-covid-19-dhv-informiert-ueber-aktuelle-sachlage/

Die Hebammenzentrale Braunschweig geht an den Start!

Mit einer digitalen Pressekonferenz der Stadt Braunschweig und der pro familia Niedersachsen startet die Hebammenzentrale Braunschweig...

02.03.2021 - Pressetext:

Die Braunschweiger Hebammenzentrale ist eröffnet

- Damit jede Schwangere eine Hebamme findet:

Hebammen beraten während der Schwangerschaft und unterstützen bei der Geburt. Sie sind wichtige Begleiterinnen für werdende Mütter. Jede Frau hat einen gesetzlichen Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme, doch diese sind rar: Viele Schwangere haben große Mühe, eine Geburtshelferin zu finden. In Braunschweig ist jetzt eine Hebammenzentrale gestartet, die die Versorgung von Schwangeren und jungen Familien verbessern soll.

„Die Hebammenzentrale wird dazu beitragen, dass sich die Versorgungssituation verbessert und werdende Mütter deutlich leichter eine Hebamme finden“, so Dr. Christine Arbogast, Dezernentin für Jugend, Soziales, Bildung und Gesundheit. „Hebammen stärken Mütter und ihre Familien in dieser aufregenden Umbruchphase nachhaltig. Wir wollen allen werdenden Müttern in Braunschweig die Unterstützung durch eine Hebamme ermöglichen.“ Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung sind wichtige Aufgaben, die dem Kind wichtige gesundheitliche Voraussetzungen auf den Lebensweg geben und die Lebensqualität junger Familien steigern.

Die Hebammenzentrale ist jetzt offiziell an den Start gegangen. Sie bündelt und vermittelt Hebammenhilfen und ist Ansprechpartnerin für werdende Mütter und junge Familien rund um die Suche nach einer Hebamme. Dabei soll die Internetseite der Zentrale zur einer übersichtlichen Hebammenbörse werden: Hier können sich freiberufliche Hebammen aus Braunschweig mit ihren freien Kapazitäten registrieren. Werdende Mütter können die für sie geeignete Hebamme finden. Hebammen wiederum ersparen sich zeitaufwendige Absagen und haben mehr Zeit für die eigentliche Betreuung, Begleitung und Beratung zur Verfügung. Auch in Krankheitsphasen oder Urlaubzeiten wird es für beide Seiten leichter sein, eine Vertretung zu finden.

Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt, die Evaluation während der Projektlaufzeit soll Daten über die Versorgungssituation in Braunschweig und damit Impulse für künftiges Arbeiten liefern. Die Stadt Braunschweig trägt die Kosten von 150.000 Euro, der Hebammenverband Braunschweig begleitet die Hebammenzentrale konzeptionell, pro familia Braunschweig und Niedersachsen übernehmen die Trägerschaft. „Wir haben zum einen das nötige Know-how und können zum anderen unsere Erfahrungen in der Schwangerenberatung einbringen“, sagt Landesgeschäftsführerin Uta Engelhardt von pro familia. „Mit der Zentrale unterstützen wir die Ziele des Hebammenverbandes und können unsere bestehenden Beratungsangebote und Netzwerke zielgerichtet einbringen. Damit schaffen wir einen transparenten Überblick über die Angebote für Familien vor und nach der Geburt in Braunschweig. Das hilft den schwangeren Frauen.“ Ein weiterer Partner ist der Hebammenverband Niedersachsen e.V. mit Veronica Bujny als 1. Vorsitzende. Die Kreisvorsitzende Patricia Könnecker aus Braunschweig formuliert: „„Der Hebammenmangel verschärft sich zunehmend angesichts der steigenden Geburtsrate. Hinzu kommt, dass viele der älteren Hebammen in den Ruhestand gehen. Dieser Notstand belastet die Schwangeren und neugewordenen Eltern, die Hilfe suchen. Die Zentrale trägt dazu bei, dass die Hebammenleistungen besser verteilt werden können und damit die Versorgung von Mutter und Kind verbessert wird. Auch haben die Eltern eine zentrale Ansprechpartnerin für ihre Suche."

Die Leitung der Hebammenzentrale liegt in den Händen der Hebamme Juliane Burgdorf, die zusammen mit ihrer Kollegin die telefonischen Sprechzeiten 12 Stunden pro Woche betreut. Frauen und Familien bekommen hier Hilfe, wenn sie Fragen zur Hebammenhilfe haben oder einen Platz in einem Geburtsvorbereitungs- oder Rückbildungskursus suchen. Hebammen erhalten Unterstützung etwa zu Fragen rund um die Freiberuflichkeit, auch bei der Suche nach Praktikumsstellen hilft die Zentrale. Kernstück des Projekts ist die Internetseite www.hebammenzentrale-braunschweig.eu.

„Als freiberufliche Hebammen erleben wir, wie frustrierend Hebammensuche für viele Frauen ist. Oft müssen etliche Hebammen kontaktiert werden. Da jede Hebamme nur begrenzte Kapazitäten hat, geht das auch mit vielen Absagen einher. Unsere Homepage zeigt auf einen Blick, welche Hebammen verfügbar sind. Wichtig ist jetzt, dass wir die Hebammen ins Boot holen und motivieren sich zu registrieren", sagt Juliane Burgdorf.

Die konzeptionellen Gespräche zum Ausbau der Hebammenzentrale in der Region für die Landkreise Wolfenbüttel und Helmstedt sind bereits aufgenommen.